Weltpremiere auf embedded world 2026

SECOR SDV LAB – die erste Entwicklungsumgebung, in der Hardware und Software für das Software Defined Vehicle (SDV) von Anfang an zusammenarbeiten – nicht erst beim Prototyp.

Das SECOR SDV LAB: Eine reale Entwicklungsumgebung – kein weiteres Konzept

Das SECOR SDV LAB ist eine kompakte, sofort einsatzfähige Hardware-Plattform, aufbaufähig auf der bestehenden Entwicklungsinfrastruktur des Tier-1 – ohne Systembrüche, ohne proprietäre Lock-ins. Tier-1s starten mit einer einzelnen Fahrzeugfunktion und weiten das SECOR SDV LAB schrittweise auf das gesamte Fahrzeugprojekt aus.

Technische Komponenten

  • ZCU (Zonal Control Unit) – zonale Steuereinheit, auf der Software-Module der Tier-1s laufen
  • CCU (Central Control Unit) – zentrale Recheneinheit für die Fahrzeugarchitektur
  • connect – standardisierte Schnittstellenmodule für Sensorik und Aktuatoren
  • Message Broker – Kommunikationsschicht zwischen allen Komponenten
  • Direktanbindung an den SECOR SDV AppStore für Over the Air(OTA)-Software-Updates

 

DER PROZESS

Drei Phasen: Entwicklungsfehler werden verhindert – nicht repariert

Phase 1: ca. 36 Monate vor SoP – Ausschreibung neu gedacht

Statt eines kompletten Bauteils mit ECU schreibt der OEM künftig zwei Leistungen aus: die Hardware-Komponente (ohne ECU) und das zugehörige Software-Modul. Das SECOR SDV LAB unterstützt Tier-1s dabei, diese Trennung präzise und normkonform durchzuführen. Integrationsfehler, die heute erst beim Prototyp sichtbar werden, sind hier strukturell unmöglich.

Phase 2: ca. 24 Monate vor SoP – Integration ohne Überraschungen

Der OEM baut seinen Versuchsträger und lädt alle Software direkt per OTA aus dem SECOR SDV AppStore. Wöchentliche Funktions- und Systemchecks, strukturierte Fehlerlisten je Tier-1-Modul, Korrekturen direkt im LAB – ein iterativer Prozess in kurzen Zyklen. Der klassische Integrationsstress am Ende der Entwicklung entfällt.

Phase 3: ab SoP – Software lebt mit dem Fahrzeug

Mit dem Pay-per-use-Modell des SECOR SDV AppStores hat der Tier-1 einen wirtschaftlichen Anreiz, seine Software über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus zu pflegen. Neue Features per OTA. Bugfixes ohne Rückruf. Das Ende des „einmal entwickeln, danach einfrieren“-Modells.

 

MESSBARE ERGEBNISSE

Was OEMs und Tier-1s konkret gewinnen

30 % geringere Entwicklungskosten durch frühe Hardware-Software-Trennung, parallele Entwicklung und standardisierte APIs

50 % schnellere Time-to-Market durch iterative Integration ab dem ersten Prototyp statt teurer Korrekturrunden

100 % updatefähig über den Lebenszyklus – OTA-Updates, AppStore-Modell, dauerhaft wartbare Software ohne Rückruf

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